Reimann-Holding kauft US-Bäckereikette für 7,16 Milliarden USD


Die JAB Holding der Milliardärsfamilie Reimann erweitert ihr Firmenimperium um eine Bäckereikette. In einem rund 7,16 Milliarden US-Dollar schweren Deal kauft sie das Unternehmen Panera Bread, das in rund 2000 Läden Backwaren, Kaffee und Sandwiches anbietet.

JAB zahlt den Angaben zufolge 315 Dollar je Aktie in bar. Dies entspreche einer Prämie von 20 Prozent auf den Schlusskurs vom 31. März, dem letzten Handelstag vor dem Bekanntwerden von Spekulationen über einen Deal. Die Holding übernimmt zudem Schulden von rund 340 Millionen Dollar.

JAB hat sich in den vergangenen Jahren durch diverse Zukäufe breiter aufgestellt. Das Portfolio reicht von Kaffee der Sorte Senseo über Choo-Schuhe bis zu Durex-Kondomen. Im Mai 2016 gab das Unternehmen 1,35 Milliarden Dollar für Krispy Kreme Doughnuts Inc aus.

Zuvor besiegelte eine von JAB angeführte Investorengruppe den Erwerb der Keurig Green Mountain Inc für etwa 14 Milliarden Dollar. Die Übernahme von Panera muss noch von den Aktionären und den zuständigen Behörden genehmigt werden. Sie soll im dritten Quartal abgeschlossen werden.

Panera hat zuletzt anders als viele andere Restaurantketten mehr Umsatz gemacht. Für das erste Geschäftsquartal meldete sie einen flächenbereinigten Umsatzanstieg in den eigenen Läden von 5,3 Prozent, was deutlich über dem Branchendurchschnitt liegt. Panera bot frühzeitig die Möglichkeit von Bestellungen über das Internet an und schaffte es, die Kunden durch Programme an sich zu binden.

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